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Raptor 2.2

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Vril Wings Raptor 2.2 Der erste in Serie hergestellte RC-Parakite ACHTUNG - Dies ist KEIN... mehr

Vril Wings Raptor 2.2
Der erste in Serie hergestellte RC-Parakite

ACHTUNG - Dies ist KEIN Gleitschirm!

Auch wenn er aussieht, wie ein Gleitschirm, ist der Raptor ganz was anderes.
Wor sprechen hier von einem RC-Parakite.

Neugierig?
- Na dann los!

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Was ist überhaupt ein Parakite?

Ein Parakite ist insbesondere im Bereich der Tragegurte komplett anders konstruiert, als ein konventioneller Gleitschirm. Der Tragegurt eines Parakites wie dem Raptor ist so ausgelegt, dass der Schirm im Grundsetup seine maximale Fluggeschwindigkeit erreicht, also sozusagen schon voll beschleunigt ist. Die Steuerung greift bei dieser Art Tragegurt nicht primär an der Bremse, sprich der Hinterkante des Schirms, sondern verändert zunächst den gesamten Einstellwinkel, was einfach ausgedrückt einem umgekehrten Beschleuniger entspricht.
Das hat den entscheidenden Vorteil, dass sowohl die Richtungssteuerung, als auch die Geschwindigkeit in vollem Umfang direkt mit den Armen gesteuert wird und so auf Beschleunigerservos komplett verzichtet werden kann.
Mehr noch, durch die direkte Anstellwinkelkontrolle allein mit den Steuerservos, kann der Pilot eines Parakites den Auftrieb sehr direkt und exakt beeinflussen. Etwas, was mit einem konventionellen Gleitschirm unmöglich ist.
Im Grunde bietet ein Parakite also einen echten Mehrwert, bei weniger Komplexität und Materialeinsatz.
Um das volle Potenzial dieser Steuerung ausnutzen zu können, setzen Parakites auf ein im Gleitschirmbau sonst unübliches Tragflächenprofil. Wir benutzen bei unserem Raptor 2.2 das neue Punkair Pro-Flex Profil, was im Grunde ein modifiziertes S-Schlagprofil ist. Der Vorteil eines S-Schlagprofils ist seine Eigenstabilität. Es richtet sich im Gegensatz zu einem konventionellen Profil selbst auf und erweitert den nutzbaren Anstellwinkelwinkelbereich enorm nach unten. Das wiederum sorgt dafür, dass das Grundsetup des Parakites noch wesentlich schneller sein kann, als ein voll beschleunigter, konventioneller Gleitschirm.
Der zusätzliche Vorteil unseres Pro-Flex-Profils ist seine erweiterte Effizienz auch im Langsamflug, wo normale S-Schlag-Profile oft im Nachteil sind, was für ein deutlich besseres Gleiten und angenehmere Flugeigenschaften im unteren Geschwindigkeitsbereich führt.
So bekommen wir einen Geschwindigkeitsbereich, der selbst unsere Punkair Hybridbauweise weit in den Schatten stellt.

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Der Raptor ist ein 3-Leiner Scale-Parakite in Double-Skin-Bauweise mit Punkair Pro-Flex-Profil.
Die Konstruktion entspricht zu 95% der des manntragenden Originals Vril Raptor 13-19.
Der Schirm ist speziell für das neue Flugsystem One XL entwickelt, funktioniert aber ebenso gut am bewähten Peer XL Pro-Ultralight oder auch Emotion.
Sein großer Gewichtsbereich ermöglicht das schrittweise Herantasten an das Thema Parakite und eine breite Variation an möglichen Flächenbelastungen, die den Charakter des Schirms deutlich beeinflussen.
Der Raptor ist in seinem Grundsetup schnell, und wir meinen hier RICHTIG SCHNELL getrimmt. Gerade mit hoher Flächenbelastung erreicht das Modell Geschwindigkeiten, die undenkbar mit konventionellen Gleitschirmen sind. Die erreichbare Dynamik ist gigantisch und die "Quasi-Höhenruder" Funktion erweitern das fliegbare Spektrum gegenüber Gleitschirmen enorm, was sich nicht zuletzt auch in einer extremen Windfestigkeit ausdrückt. 

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Der Raptor ist nicht schwer zu fliegen. Er ist sehr einfach zu starten und zu landen, er ist äußerst klappresistent und er reagiert sehr weich auf die Steuerung, was dir die absolute Kontrolle in hochdynamischen Manövern gibt.
Dennoch ist der Schirm kein Anfängermodell und Parakite-Einsteiger sollten sich erst einmal niedrigen bis mittleren Gewichtsbereich bewegen und die gängigen Manöver üben, um sich an das weiche Steuergefühl zu gewöhnen und nicht durch die hohe Dynamik überfordert zu werden.

Wir können dir natürlich nicht vorschreiben, wie du zu fliegen hast, aber lass es krachen!
Der Raptor ist nicht für Spazierenfliegen gedacht. Seine Konstruktion, Dynamik und Geschwindigkeit schreien danach, ihn von der Leine zu lassen. Gib Gas uns lass die Sau raus!
Es ist soviel mehr möglich, als du dir vorstellen kannst.

Von Soaren bei extremem Wind über Kunstflug in nie dagewesener Form. Von endlos langem Ausflaren über dem Boden bis zu nahezu senkrechten Steigflügen. Der Pilot ist das Limit.
Trau dich, hab Spaß und erlebe eine einzigartige neue Art einen Schirm zu fliegen.

Erlebe den Raptor 2.2

In diesem Video geht Joe noch einmal genauer auf das Thema ein:


Technische Daten:

Technische Daten:
Spannweite: 3,5m
Fläche: ca. 2,2m²
Streckung 5,7
Zellen: 50
Gewichtsbereich: 2,8 - 4,0 kg

Unter anderem verwendete Flugsysteme und Ausstattung in Prototypen und Testmodellen
(Beispiele - andere Flugsysteme und Ausstattungen denkbar):

Variante 1 - Sitzgurtzeug

Flugsystem: One XL
Motor: OMA 5010-810
Regler: Regler Multiplex ROXXY PROcontrol 85/8A S-BEC
Servos: KST X20-7512 (Arme)
Propeller: Punkair Para Prop Pro 14x8
Akku: 4S-5.000mAh - 4S-11.600mAh

Variante 2 - Sitzgurtzeug

Flugsystem: Peer XL Pro Ultralight
Motor: OMA 5010-810
Regler: Graupner Brushless Controll T100
Servos: KST X20-8.4-50 (Arme)
Propeller: Punkair Para Prop Pro 14x8
Akku: 4S-5.000mAh - 4S-16.000mAh


Verwendete Techniken:

(Parakite)

Eine spezielle Bauart, die sich deutlich von konventionellen Gleitschirmen unterscheidet und daher anders geflogen wird.

(Pro-Flex Profil)

Ein optimiertes S-Schlag-Profil welches maximale Stabilität und Klappresistenz im Schnellflug bietet, ohne allzugroße Einbußen bei der Flugleistung im Langsamflug.

(Scale)

100% Vorbildgetreu

Gleitschirme mit dem Label "Scale" sind etwas ganz Besonderes, weil die Tragfläche exakt dem manntragenden Exemplar entspricht. Bei normalen Modellflugzeugen hört es hier aber bereits bei der Optik auf. Bei uns geht das noch viel weiter. Denn jeder unserer Gleitschirme, ob groß, ob klein, ob Single-Skin, oder Hochleister wird in der Original-Skyman-Manufaktur hergestellt und unterliegt den gleichen Qualitätsansprüchen und Anforderungen wie die manntragenden Exemplare.
Unsere Gleitschirme sind keine Flugmodelle im eigentlichen Sinn. Es sind viel mehr originale Sportgeräte, aus demselben exklusiven Tuch mit der gleichen konstruktiven Finesse genäht von den gleichen Näherinnen. Echte Gleitschirme, die nicht nur so aussehen, wie das manntragende Ebenbild, sondern auch so fliegen.
Nur eben etwas kleiner. :-)

(V-Ribs / V-Rippen)

V-Rippen oder auch Diagonalrippen teilen die Kraft der Leine im Inneren des Flügels auf mehrere Punkte auf, was sonst nur dadurch zu erreichen wäre, dass jede Rippe mit Leinen gestützt wird. Dies ermöglicht, deutlich weniger Leinen einzusetzen und so den Gesamtluftwiderstand zu reduzieren.

(EBS = Easy Brake-Line Setup / Einfache Bremsleineneinstellung)

Das bedeutet, die Länge der Bremsleine muss zum Einstellen des Flugsystems nicht mehr gemessen werden. Die Bremse ist unten direkt mit dem Tragegurt verbunden. Knapp darüber befindet sich die bereits eingebaute Acro-Umlenkung, die einfach am Pilotenarm befestigt wird. Die Einstellung ist genauso einfach wie die des Beschleunigers und in wenigen Sekunden erledigt.

(RST = Riser-Steering-Technology / Tragegurt-Steuerungssystem)

Inbegriff des Parakites

(VBG - Vertical-Brake-Guide / Vertikale Bremsleinenführung)

Mit einer zusätzlichen Umlenkung an der Basis des Tragegurts werden ungewollte, durch die Steuerarme des Piloten induzierte Nickbewegungen verhindert und das Flugverhalten erheblich ruhiger. Durch den Piloten verursachte Schwingungen des Flugsystems gehören somit der Vergangenheit an.

(AIO - All in one Control / Alles in einem Steuerung)

Parakites brauchen keinen Beschleuniger. Sie steuern den Einstellwinkel der Fläche direkt über die Arme an. Es kann daher auf die Nutzung von Beschleunigerservos verzichtet werden.

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Nachfolgend findet ihr einige oft gestellte Fragen rund um das Thema Parakites und den Raptor

Warum ist der Raptor nicht A B C D eingestuft?

Die Einstufung unserer Gleitschirme in die entsprechenden Klassen orientiert sich stark an den Anforderungen für manntragende Gleitschirme in denen sich ein Großteil der Kriterien auf Reaktionen auf Klapper beschleunigt und unbeschleunigt bezieht.
Wenn der Schirm auch nur bei einer dieser Kriterien "D" eingestuft wird, dann muss der ganze Schirm "D" eingestuft werden.
Als Parakite ist der Raptor aber in vielerlei Hinsicht anders konstruiert, als ein Gleitschirm was Parakites unfassbar klappstabil macht. Ein Parakite klappt in der Regel nur in Extremsituationen oder bei groben Flugfehlern ein, was die Klapper aber dann unter Umständen so heftig werden lässt, dass nicht mal eine Einstufung in die Kategorie "D" möglich wäre. Zudem kann ein unbeschleunigter Zustand gar nicht festgelegt werden, weshalb eine Einstufung in das vorhandene System nicht gelingen kann.

Ist der Raptor daher nur etwas für Vollprofis?

Ausdrücklich nicht! Der Raptor ist ausgesprochen einfach zu fliegen, wenn man sich an die Geschwindigkeit und Eigenheiten des Parakites anpasst.

Kann man den sagen, welche Einstufung der Raptor kriegen würde, wenn man ihn einstufen könnte?

Nein, die Bandbreite ist zu groß. Viele Eigenschaften, wie beispielsweise das sehr einfache Startverhalten sind "A". Die hohe Dynamik und der "Biss" sind allerdings "C-D". Es kommt sehr darauf an, wie der Raptor geflogen wird. Das allgemeine Handling allerdings ist eher "B".
Das Ganze ist aber, wie beschrieben, nicht 1:1 übersetzbar, weshalb wir schlicht sagen, dass der Raptor innerhalb seiner Klasse sehr einfach im Handling ist.

Was sind die Unterschiede zwischen Punkair-Gleitschirmen und Punkair-Parakites?

Ganz grundsätzlich zwei entscheidende Merkmale:
- Das verwendete Punkair Pro-Flex - Flächenprofil
- Der Tragegurt, welcher den Schirm im Grundsetup voll beschleunigt

Zudem ist ein Parakite an sich schon schneller getrimmt, als ein Gleitschirm und wird mit einer höheren Flächenbelastung geflogen.

Muss ich jetzt neu fliegen lernen?

Nein, die Umstellung auf einen Parakite ist sehr einfach, weil die grundsätzliche Steuerung genauso wirkt wie bei einem Gleitschirm. Manche Eigenschaften eines Gleitschirms sind beim Parakite sogar weniger stark ausgeprägt, so dass der Parakite in gewisser Weise sogar einfacher zu fliegen ist, als so macher Gleitschirm.

Was muss ich daher im Flug beachten?

Ein Parakite ist im Grundsetup sehr schnell, kann aber auch langsam geflogen werden. Die Geschwindigkeit wird nur über die Stellung der Arme, also den Zug an den Steuerleinen geregelt. Für den Start ist je nach Pilotenkönnen daher eine fixe Startstellung mit etwa halb gezogenen Steuerleinen sinnvoll. Diese kann auch im Flug für den Langsamflug verwendet werden.
Jedoch fängt der Spaß erst an, wenn man den vollen Steuerweg von Arme hoch bis Arme runter verwendet um das volle Potenzial und den Geschwindigkeitsbereich nutzen zu können. Wir empfehlen daher diese Stellung nur für den Start.
Im Schnelltrimm (Arme hoch) fliegt sich ein Parakite sehr weich. Das heißt die Reaktionen auf die Steuerung sind ausgesprochen angenehm. Der Schirm ist allerdings flott unterwegs und benötigt daher mehr Motorleistung. Die Bremsfunktion wirkt allerdings jetzt mehr wie ein Höhenruder an einem Flugzeug. Man kann den Parakite regelrecht um die Ecke ziehen, oder hochziehen.
Zur Landung ist daher auch ein sehr langes "Ausflaren" mit anschließender "stehender Landung" möglich.

Kann ich ein vorhandenes Gleitschirm-Flugsystem verwenden?

Ja, Punkair-Parakites sind mit Punkair-Gleitschirm-Sitz-Flugsystemen in der jeweiligen Gewichtsrange voll kompatibel. Es wird lediglich auf den Einsatz der Beschleunigerservos verzichtet.
Ein Raptor 2.2 kann beispielsweise mit dem Emotion XL, dem Pro Ultralight XL, oder dem One XL geflogen werden.

Ist der Raptor mit der RST ausgestattet?

In gewisser Hinsicht ja, denn ein Parakite ist der Inbegriff der RST, weil im Grunde nur über die Tragegurte gesteuert wird. Die Bremse wird erst am untersten Ende des Steuerwegs mitgezogen.

Hat der Raptor EBS?

Ja, der Raptor hat EBS und ist aufgrund des nicht vorhandenen Beschleunigers noch einfacher einzustellen, als bereits erhältliche EBS-Schirme.

Warum setzt der Raptor nicht auf die bewährte Punkair-Hybrid-Bauweise?

Einer der Vorteile der Punkair-Hybridbauweise ist die Limitierung der Dynamik, die im Gleitschirm entstehen kann. Beim Raptor ist diese Dynamik allerdings gewünscht, weshalb eine Double-Skin-Bauweise hier vorteilhaft ist.

Ist der Schirm als Double-Skin nicht extrem Windanfällig?

Nein, das verbaute Punkair Pro-Flex-Profil verhindert die allermeisten Klapper schon weit bevor sie entstehen. Es setzt hier voll auf die Sicherheit von S-Schlagprofilen, die selbst-wiederaufrichtende Eigenschaften aufweisen. So wird ein Unterschneiden der Flügelnase und damit der Klapper höchst-wirksam verhindert.

Ich habe Schwierigkeiten zu starten. Ist der Parakite kompatibel mit dem "One" Startwagen?

Ja, Starts mit dem Startwagen sind extrem einfach und insbesondere für Piloten mit Startschwierigkeiten absolut empfehlenswert.

Kann ich auch mit Trike fliegen?

Aber ja, ein Trike erhöht den Flugspaß im Wind enorm, da stehend gelandet, geroundhandlet und nach Belieben wieder gestartet werden kann. Das ist ohne Räder nur schwer machbar.

Kann ich auch mein Liegegurtzeug verwenden?

Unsere Parakites sind nicht für den Einsatz an Liegegurtzeugen vorgesehen und auch von uns nicht erprobt. Wir raten davon ab.

Wie sind die Thermikflugleistungen?

Eher bescheiden. Obwohl die Gleitleistung relativ gut ist, sind Parakites für langsames Thermikkreisen nicht gemacht. Hierfür gibt es bessere Schirme

Was ist mit Hangflug?

Das ist die Paradedisziplin der Parakites. Durch den extrem großen Geschwindigkeitsbereich kann man nach Belieben mit dem Wind spielen und die Dynamik voll auskosten. Parakites sind die Hangraketen unter den Gleitschirmen.

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